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    014 Abhängigkeit überwinden: Ein Blick auf Risiken, Hilfe und Prävention

    Episode

    Jeder Siebte in Deutschland konsumiert Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

    1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Medikamenten.

    Mit der Cannabislegalisierung geht die Drogenpolitik neue Wege.

    In dieser Folge sprechen wir unter anderem über Kriterien und Auswirkungen, wenn ein Genusskonsum von Alkohol zu einem Problemkonsum wird. Ab wann und wo holt man sich Hilfe und wie vielfältig sehen die Angebote in unserer psychosozialen Versorgung und in unserem Suchthilfesystem aus? Wie niederschwellig kann ein Beratungsgespräch aussehen, was beinhaltet eine stationäre Entgiftungsbehandlung und auf welche Möglichkeiten und Unterstützungen kann man zugreifen, um ein drogenfreies Leben führen zu können? Warum erleben Suchterkrankte die größte Stigmatisierung unter den psychischen Erkrankungen?

    Über diese und weitere Themen reden heute: Anne Henigin, psycholog. Psychotherapeutin, Annika Förster, akademische Pflegekraft und Dr. Rüdiger Münzer, Leitender Oberarzt Abteilung Abhängigkeitserkrankungen im Pfalzklinikum Klingenmünster.

    Weitere Informationen zur Folge:

    https://www.pfalzklinikum.de/angebote/angebote-im-krankenhaus/abhaengigkeitserkrankungen

    https://www.suchthilfestatistik.de

    013 Zusammen aus der Krise – Zurück in den Job

    Episode

    Wie findet man nach psychischen Krisen den Weg zurück ins Arbeitsleben und wie besteht man den beruflichen Alltag mit psychischer Belastung?

    Darüber sprechen wir mit Sabine Wagenbret-Tamakloe, Leiterin des Angebots BIFID (berufliche Integration und Förderung im Dialog) in Landau i.d.Pfalz. Das Angebot begleitet Menschen im Rahmen ambulanter Reha Maßnahmen zurück ins Arbeitsleben, lotet aus, wohin die Reise gehen kann, welcher Beruf zu mir, den Erfordernissen meines Lebens und vielleicht auch meinen Krisenerfahrungen passt.

    Sabine berichtet vom Weg in und durch das Angebot, wie Praktika, Arbeitsdiagnostik und therapeutische Bausteine der Reha dazu beitragen, sich selbst und seine Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Über das Arbeiten im Netzwerk mit Betrieben in der Region und warum es wichtig ist, dass berufliche Reha nah bei den Menschen ist und örtlich nicht an Kliniken angebunden sein muss.

    Weitere Informationen zum Angebot:

    https://www.pfalzklinikum.de/berufliche-rehabilitation

    012 Depression im Alter: Chancen der Zuhause-Behandlung

    Episode

    Was ist eine Gerontopsychiatrie und wie funktioniert psychiatrische Versorgung für Patient*innen jenseits der 65? Welche Vorteile bietet die Zuhause-Behandlung und muss man Depressionen im Alter anders behandeln?

    Marie-Luise Holzberger, Pflegerische Fachbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleitung und Dr. Stefan Frisch, Leitender Psychologischer Psychotherapeut in der Gerontopsychiatrie des Pfalzklinikums geben in dieser Folge einen umfangreichen Einblick in die Welt der psychiatrischen Behandlung von älteren Menschen.

    Sie erläutern wie durch Zuhause-Behandlung Klinikaufenthalte verkürzt oder sogar vermieden werden können und warum für Sie dieses neue Therapiesetting das Modell der Zukunft darstellt.

    Außerdem erfahren wir, welche Aspekte bei einer Depression im höheren Alter eine Rolle spielen und welche Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten dafür angewendet werden. Auch die gesellschaftliche Bedeutung und Entwicklung dieser Erkrankung werden thematisiert und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige erläutert.

    Weitere Informationen zur Folge:

    https://www.pfalzklinikum.de/gerontopsychiatrie

    010 Traumberuf „Psychiatrie“- Ausbildung und Professionalisierung der psychiatrischen Pflege

    Episode

    Die größte Berufsgruppe in der psychiatrischen Versorgung ist die Pflege. Heute sprechen Sebastian Löhlein (Leiter des Bildungszentrums), Niklas Eckhardt (zentraler Praxisanleiter) und Lisa Lagall (Auszubildende und duale Studentin in der Pflege) über ihren „Traumberuf“ psychiatrische Pflege.

    Wie sieht die Ausbildung zur Pflegefachperson in der Psychiatrie aus? Was unterscheidet die Ausbildung und wie ist diese aufgebaut?

    Im Gespräch geht es um die Aus-und Weiterbildung, die Entwicklungsmöglichkeiten und die Professionalisierung des Pflegefachberufs.

    Weitere Infos: https://karriere.pfalzklinikum.de/ausbildung

    009 Den Patient*innen eine Stimme geben – Radio als Therapie

    Episode

    Wie kann Therapie außerhalb einer psychiatrischen Station aussehen? Wieso kann Radio dafür ein geeignetes Medium sein?

    Das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Musik fördern und damit neue Formen der Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten ermöglichen, das haben sich unsere Gäste der heutigen Folge Saskia Schmitt und Lara Scheib, beide Musiktherapeutinnen vom Klinikradiosender „Peilsender„, auf die Fahnen geschrieben. Was als Idee bereits 2005 begann, konnte schließlich in ein Projekt des Jugendmaßregelvollzugs und der Kinder- und Jugendpsychiatrie überführt werden, das bis heute rege Beteiligung erfährt. So hat sich der Peilsender mittlerweile zu einem patientengesteuerten Klinikradio für alle Altersgruppen entwickelt.

    Welche spannenden Möglichkeiten das Projekt bietet, stellen uns Sinan und Adrian vor, die mit ihrer eigenen Radioshow „HipHop Deluxe“ eigenverantwortlich, im Rahmen ihrer Therapie, das Programm des Radiosenders mitgestalten.

    Weiter Informationen hören Sie unter https://www.radio.de/s/peilsender im Livestream

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